Jan-Henning
Wyen
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geboren:
im Kajak seit:
Job:
Lieblingsfluss:
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22.
02. 1979
ungefähr 1989
Student
Madi Khola, Weisser Nil, Bhote Kosi
und so mancher Fluss in Norwegen
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Nachfassen auf dem Karun, Iran (Boater: J.-H.-Wyen;
Foto: Moritz Kahnert)
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Was
bisher geschah:
Nachdem sich die Extreme anfangs einige Jahre eher auf Streckenlängen
beschränkten (Wanderfahrten, Marathontouren), fing ich
Anfang der Neunziger an, dem intriganten Ruf des Wildwassers
zu folgen. Und er war laut: Auf den Flüssen der Eifel
machte ich zusammen mit meinen Kumpels Benny und Christoph
die ersten schmerzhaften Erfahrungen um dann den Alpenraum
und die Pyrenäen zu erkunden.
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Oberer Karun, Iran (Boater: J.-H.-Wyen; Foto:
Moritz Kahnert)
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Nach der Schulzeit ging ich zum ersten Mal nach Nepal, wo
ich als Safety Boater einige echte Rivergods kennenlernte.
Im Folgejahr kehrte ich mit Freunden und viel Zeit dorthin
zurück und fuhr einen Großteil der beschriebenen
Flüsse. Seitdem bestimmen - vom Studium mal abgesehen
- Paddeln und Kajaktrips das Jahr. Es folgten abenteuerliche
Ausflüge u.a. nach Norwegen, Zambia/Simbabwe, Uganda
und zuletzt ein verdammt spannender Aufenthalt im Iran.
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Oberer Karun, Iran (Boater: J.-H.-Wyen; Foto:
Moritz Kahnert)
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Highlights:
Das Gefühl, einen hammerfetten, wuchtigen Fluss gefahren
zu haben. Die Inspiration durch meine Freunde Stuart Woodward
und Slime (Peter Knowles), ohne die ich die Reiserei nie angefangen
hätten. Der AKC - denn da gibt es einen Haufen Leute,
von denen ich mir was abgucken kann. Stundenlang auf dem Dach
eines Reisebusses durch Nepal zu brettern - und das fast umsonst.
Mit dem Heli auf Armlänge über der Wasseroberfläche
durch die Batokaschlucht zu brettern - und das ganz umsonst.
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Oberer Karun, Iran ( J.-H.-Wyen; Foto: Moritz
Kahnert)
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Tiefpunkte:
Giardia. Besoffene, aggressive oder streikende Träger.
Nervige Busunfälle und Autopannen. Mir mit tausend
Kubik „Rhino Rock“ auf dem Sun Kosi geteilt
zu haben – schwimmend!
Die
dicksten Schocker:
In Verkennung der Tatsache, den falschen Fluss zu bepaddeln
in die sich zur Klamm verjüngende Schlucht des Sapse
Ku (südöstl. Iran) eingefahren, die um ein Haar
absolut unfahrbar gewesen wäre. Vollgas-Frontalcrash
mit Reisebus mitten in Kenia.
Pläne:
Hab eine Liste! Endlich aus meinen Bergen von Filmmaterial
einen schicken Film machen.
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